Der Fragebogen zur Evaluation von Psychotherapieverläufen (FEP) misst vier Dimensionen therapeutischer Outcomes (Wohlbefinden, Symptombelastung, Inkongruenz und interpersonelle Probleme) mit 40 Fragen.

Qualitätssicherungsmaßnahmen und das kontinuierliche Monitoring von Veränderungen bei psychotherapeutischen wie psychiatrischen Interventionen werden immer üblicher. Zur kontinuierlichen Messung des therapeutischen Fortschrittes sind Messinstrumente nötig, die verschiedene Vorbedingungen erfüllen. Da sie häufig erhoben werden, sollten sie kurz und kostengünstig sein. Trotzdem sollten sie aber auch ein breites Spektrum relevanter Aspekte erfassen und möglichst veränderungssensitiv sein. Der FEP ist ein solcher Bogen: er misst 4 Dimensionen therapeutischer Outcomes (Wohlbefinden, Symptombelastung, Inkongruenz und interpersonelle Probleme) mit 40 Items und ist außerdem unter einer „creative commons“-Lizenz verfügbar. In dieser Arbeit werden die Ergebnisse von Validierungsstudien vorgestellt sowie eine Dokumentation zur Verfügung gestellt, die die Verwendung des FEP ermöglicht.

Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass der FEP durch seine breite theoretische Fundierung mehrere zentrale Dimensionen psychotherapeutischer Veränderungen erfassen kann.

Diese unterschiedlichen Komponenten psychischer Gesundheit bzw. psychischer Belastungen sind empirisch von einander abgrenzbar und die gleichzeitig angestrebte geringere Itemzahl als die Summe der verschiedenen Instrumente für die einzelnen Konzepte ermöglicht eine zeitsparende Erhebung des Status zu verschiedenen Zeitpunkten im Therapieverlauf. Sowohl eine Erfassung der einzelnen Symptombereiche, wie auch die Messung eines allgemeinen Faktors der psychischen Befindlichkeit (begründet durch die hohen mittleren Korrelationen der Dimensionen) sind möglich.

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Aufbau

Screenshot vom FEP-2 im Therapeutenbereich von Diagnostix.

FEP-2

© Lutz, W. & Böhnke, J.R. (2008) - Der FEP-2 ist frei im Internet verfügbar

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